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Watergate Open Air

Rummelsburg. Genau, keiner kennt es, aber man hat schon mal was davon gehört: Rummelsburg ist das Frankfurt/Oder Berlins. Klein, unscheinbar für die ignoranten Städtler, aber begehrt im Sommer oder im Falle Frankfurts bei Zigarettennotstand. Ja, sie werden missbraucht. Für ihren Standort und gleichzeitig dafür missachtet. Aber genug Pro-Ost-Gelaber.

Wir wollen Sonne. Wir brauchen Wasser. Wasser und Musik. So ein Blick in die Gülle der Spree (oder Oder) ist aber auch wie Heimaturlaub. Wenn dann noch die Klänge des besten Clubs Berlins ertönen, dann kann man auch schon mal Karaoke im Mauerpark vergessen.

Und sie kamen in Massen. Engländer. Spanier. Italiener. Schwaben. Ich hatte verdrängt, dass das Watergate seit ungefähr einem Jahr das kleine große “i” übergestülpt bekommen hat. Und alle waren da. Irgendwie schön. Irgendwie anstrengend. Aber das war nichts gegen den – egal wo sie herkamen – “Total Hipster-Overload”. Alle individuell. Lustig. Man hatte was zu gucken. Man hatte was zu trinken. Man hatte was zu hören: Ricardo Villalobos.

Natürlich gab es Wasserpistolen, Wasserbälle, Plastikschwerter, aufblasbare Wasserschwimmkrakendinger, freie Oberkörper, goldene Bikinis, Jumpsuits wie Sand am Meer, Glitzer und jedes Mal ein “Wuuuhhhhhh”, wenn der Bass kam…

Ricardo Villalobos – MDMA by techno_viking

Es war schön.

Post from: 14.07.2011
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