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Von Matsch, Muttis und Musik

Also wenn ich dieses Jahr schon bei keinem dabei war, bin, sein werde, muss ich wenigstens den Spaß der anderen zeigen. Es geht um Saufen, Rumsauen und vielleicht ein bisschen Musik hören – wenn man für das zehnte Bier ansteht. Wobei stehen hier nicht wörtlich gemeint ist. Hach ja, Festivals. Eine Sache für die man nie zu alt, vielleicht aber zu spießig ist? Vielleicht bin ich das auch schon…ich bin kein Festivalgänger – war bisher “nur” auf dem Highfield (und das auch nur weil ich die Karte geschenkt bekommen habe). Natürlich hatte es geregnet. Natürlich hatte ich keine Gummistiefel dabei. Und natürlich habe ich mich mehr auf das Anhalten meiner Blase konzentriert als auf Mätzchen mit dem Zeltnachbarn. Ich war ein Frischling und doch zu alt…

Aber wenn man sich diese Aufnahmen des Hurricane u.a. von Katja Hentschel anschaut, bekommt man Lust auf Dreck, dumme Sprüche und Drei-Acht-im-Turm. Denn natürlich geht es um die Musik. Unterschiedliche Künstler, oft auch aus unterschiedlichen Genres auf einer Bühne. Drei Tage lang gute und weniger gute Klänge unter freiem Himmel. Es geht aber eben auch um das “Drumherum”. Dazu gehören stinkende Achselhöhlen (und wenn es nur die wären…), Gerüche anderer Welten allgemein, Dixieklos und grölende Langbart tragende Männer in Slipknot-Shirts. Spaß mit Freunden, abgefahrene Geschichten für die Spießer zu Hause und ein im betrunkenen schon fast komatösen Zustand gemachtes “Ich-liebe-Mutti-und-ihren-Freund”-Tattoo für’s Leben. Und wenn dann noch die Vagina Lotion Napkins dabei sind, ist die Sache geritzt…

Hurricane 2011 from Travelettes on Vimeo.

Post from: 07.07.2011
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