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Stockholm – Ikea auf 14 Inseln

www.businessoffashion.com

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Hej Hej! Ich bin zurück aus Stockholm. Drei Tage Ikea auf 14 Inseln. Schöne Menschen, die alle wie aus der Hennes & Mauritz Werbung entlaufen scheinen. Natürlich sind das Klischees, kleine Schubladen in meinem Kopf, die ich mir hart und über Jahre erarbeitet habe. Es ist etwas platt, aber so ist es auch. Außer dass die Schweden im hautnahen Geschmäckervergleich im Gegensatz zu den Osloern ein wenig zurückgeworfen wurden. Ein bisschen langweilig schön, die Stockholmer. Alle sehen gleich aus. Ein Stadtphänomen? Die Folge der Fashionvictim-Ära? Wahrscheinlich. Persönlich wahrgenommen, empfand ich die Norweger wesentlich natürlich attraktiver.

Auch in der Kategorie  >”Was hat die Stadt zu bieten”< wollte der Zentralpunkt Schwedens nicht so Recht überzeugen. Dänemark hat seine Jungfrau, Oslo sein Skulpturenpark, Paris den Eifelturm, London den Big Ben und Berlin das Brandenburger Tor. Stockholm fehlt ein Wahrzeichen.

Der Fernsehturm ist jetzt auch nicht sooo der Knaller…

Die Stadt hat schon Charme – den Inselcharme. Um ihn voll und ganz erleben zu können, muss man einiges an Kronen in der Tasche haben. Und bereit sein diese zum Beispiel für die Besichtigung von typischen Schwedenhäusern auszugeben…

Aber ich will fair bleiben: Die Schweden haben einen Sinn für Details. Die Läden und Restaurants sind liebevoll (meist wirklich mit Möbeln von Ikea) eingerichtet. Kleine bunte Markisen zieren die alten Fassaden von vier- bis fünfstöckigen Gebäuden. Die Familien-slash-Kinderfreundlichkeit strahlt aus allen Ecken und aus jedem Kinderwagen.

Die Altstadt ist wirklich schön…

…und irgendwie deutsch…

Woran es den Stockholmern neben dem Geschmack für Mode auch nicht fehlt, sind Museen. Die aktuelle Ausstellung im Nordiska Museet hätte auch dem Mädchen gefallen:

Egal was euch die kompetentwirkende nette Dame in der Touristeninfo über Södermalm und Bars erzählt, glaubt es nicht. Um wirklich das Nachtleben der Inselstadt erleben zu können, müsst ihr nach Norrmalm.  Dort findet ihr auch die berühmte “Ice Bar” – eine Bar, wer hätte es gedacht, ganz aus Eis. Mäntel werden gestellt, aber ihr solltet probieren vorher zu reservieren. Aber auch hier gilt, wer die Kronen hat, hat den Spaß. Oft bezahlt man selbst um in eine Bar zu kommen Eintritt (von umgerechnet 8 bis 25 Euro).

Was ich wirklich empfehlen kann, ist die Brücken-Boots-Tour. Bevor ich noch weiter in den Guide-Modus abrutsche, hier ein paar Impressionen:

Ein bisschen wie auf Stralau…

Kaffeetrinken mit Stil… (Studentenstil)

Von dem Vergnügungspark wurde Jimi Hendrix runtergeschmissen…weil er nicht aufhören wollte zu spielen.

Schnee.

Es war kalt und ich hatte keine ruhige Hand…wenn das mal kein guter Schlusssatz ist.

Post from: 26.10.2010
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kommentare

  1. …und ist das auf irgendeiner metaebene die aussage über die atmosphäre und die stimmung 😛 ?
    …oder redest du einfach vom we..ja, du redest einfach vom wetter…

  2. hahaha ich und Metaebenen.
    Außer in der Werbung red ich nie davon, weißt du doch.

    NATÜRLICH rede ich nur vom Wetter.