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Wie sieht dein Morgen so aus?

Die Sonnenstrahlen kämpfen sich den Weg durch die dicken, schweren Vorhänge. Meine Augen kämpfen gegen die Müdigkeit. Um sieben ist zu früh. Für jeden, vor allem für Studenten. Ich liebe den Sommer in Berlin. Morgens mit hypnotisierenden Tönen von Paul Kalkbrenner aufwachen. Das ist Berlin. Nur noch fünf Minuten. Snooze ist mein neuer Freund. Wiederholen, wiederholen, dreimal wiederholen. Mein Freund mag Snooze nicht — mehr.

Ich muss blinzeln, die Sonne ruft. Die Stadt ruft. Die Müllmänner schreien. Heute ist Dienstag, Gelber Sack. Die Stühle der Cafés werden entfesselt. Die Ketten knallen.

Aufstehen, ich muss aufstehen. Kalt und warm — an den nackten Füßen das ausgebleichte Holz spüren, es hören. Ich liebe das Knarren der Dielen. Unzählige Geschichten könnten sie erzählen — erzählen sie, von Berlin, über Berlin, mit Berlin. Das Zimmer, der Flur und die Kammer — viele Gesichter haben sie gesehen. Weinend, lachend, seufzend, jauchzend — lebendig.

Ich liebe Berliner Zimmer. Ich liebe Berlin. Und ich hasse Aufstehen…

Post from: 18.08.2010
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kommentare

  1. Sehr gut, liebes Spreewittchen! Aber Snooze ist wirklich schlimm…lieber den Wecker gleich um eine halbe Stunde weiter stellen! 😉

  2. Alles schon probiert, lieber Carsten! Aber Snooze und ich wir sind SO (du weißt, welche Geste ich jetzt mache!)

  3. Pingback: Paule, die Technosau | spreewittchen