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Auf’s Glück!

spreewittchen aufs glück

Nichts Großes. Nur wieder ein Jahr vorbei. Geht jedem so. Dir, mir, ihm, ihr. Dem einen schon öfter, dem anderen weniger oft und dir ist einfach nicht danach. Schon länger. Ehrlich gesagt, kannst du dich gar nicht mehr erinnern, wann es das letzte Mal anders war. Wann es was Besonderes war, etwas Großes. Braucht man nicht, will man nicht. Wer will schon alt werden. Niemand. Du nicht, ich nicht, er nicht, sie nicht. Warum nicht?

Von “Kannste mir mal den Login per iCloud schicken damit ich im Backend upgraden kann” zu “Hä?”, von “Vorglühen bei mir und dann geht’s um eins in den Club” zu “Oh, ich bin müde, ist ja auch schon zehn” und von “Guck mal, der geile Fummel” zu “Nee, sowas kann ich nicht mehr tragen” – Sommersonnenwende im Alter. Mit der Angst dieser zu begegnen, downgraden wir unseren Geburtstag bevor er überhaupt angefangen hat. Nee, nee ich mach nichts. Ist doch nichts weiter. Warum denn überhaupt feiern…

Warum soll man nicht einen Tag feiern, der Grund ist, dass du hier sitzt, in deinem geilen Fummel, mit dem Sekt in der Hand und wacher bist als je zuvor. Dass du Menschen um dich hast, die du wirklich magst, die dich kennen und immer noch mögen und hier sitzen, in ihren geilen Fummeln und mit dir anstoßen. Und eigentlich macht ihr das nicht auf dich, sondern auf das Glück. Glück euch zu haben, euch zu kennen. Und zum Glück, kann man das in jedem Alter. Mit jedem Jahr sogar mit mehr Gewissheit. Glücksgewissheit ist eine tolle Sache bei der es sich lohnt, den Wein kalt zu stellen, die Freunde anzurufen und die Familie zu ertragen. Jeder sollte das zelebrieren. Jedes Jahr. Denn es ist etwas Besonderes.

Prost! Auf’s Glück!

prinzessin spreewittchen

Anmerkung der Redaktion: Nur das mit dem 28 ist fast dreißig müssen wir nochmal klären – wann ist das denn bitte passiert?

 

 

 

Post from: 10.08.2014
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